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FBI Aktuell

609. Pressemitteilung 14.12.2018

Evinger Ratsvertreter von SPD, CDU, FDP, GRÜNE und LINKE                                                                             genehmigen den Bau von 2 Großmoscheen mit Minaretten in Lindenhorst                                           Ruhrnachrichten zensieren kritischen FBI-Beitrag

Laut einer Emnid-Umfrage aus dem Jahr 2015 wünschen sich schon 32 % der in Deutschland lebenden Türken weiterhin „die Rückkehr zu einer Gesellschaftsordnung wie zu Zeiten Mohammeds“, die gegen unser Grundgesetz verstößt. Heute dürfte der Anteil angesichts der massiven Zuwanderung aus dem islamischen Ausland sogar noch deutlich größer sein.

Hatte dank des Engagements und der überzeugenden Argumente der Freien Bürger Initiative FBI die zuständige Bezirksvertretung Eving noch die überwiegende Mehrheit der Bürger unterstützt und gegen die in Lindenhorst geplanten fundamentalistisch-islamischen Großmoscheen mit Minaretten, von denen eine sogar unter dem direkten Einfluss des Erdogan-Religionsminsteriums DITIB stehen wird, gestimmt, haben gestern im Rat der Stadt Dortmund SPD, CDU, FDP, GRÜNE und LINKE incl. ihrer Evinger Ratsvertreter den Bau von 2 neuen Großmoscheen mit Minaretten genehmigt.

Damit wird Eving zum einzigen Dortmunder Stadtbezirk, in dem bis zu 20 m hohe Minarette stehen, mit der Großmoschee an der Hessischen Straße sind es dann sogar 3.

Obwohl FBI-Ratsvertreter Detlef Münch die Debatten in der BV Eving und im Rat durch seine Anträge, die Moschee- und Minarettbauten ggf. über Musterklageverfahren zu verhindern, maßgeblich bestimmt hat und zur 2. Moschee im Rat den einzigen Wortbeitrag machen konnte, da von den etablierten Parteien keine kritische Diskussion erwünscht war und der SPD-Geschäftsordnungsantrag zum sofortigen Ende der "Debatte" mit den Stimmen von CDU, FDP, GRÜNE und LINKE beschlossen wurde, haben die Dortmunder Ruhrnachrichten in ihrer Berichterstattung den FBI-Beitrag wieder einmal zensiert und komplett totgeschwiegen - erneut 2 bemerkenswerte Beispiele zur eigentlich im Grundgesetz garantierten Meinungs- und Pressefreiheit.

Die Ruhrnachrichten fördern so indirekt durch ihre Presseberichterstattung, die totschweigt und zensiert, dass auch Demokraten wie die FBI den Protest der Bürger gegen den fundamentalistischen Islam aufgreifen, das weitere Erstarken von rechtsextremistischen Parteien.



608. Pressemitteilung 17.11.2018

FBI kritisiert "Fake News" zum Rheinischen Esel in den Ruhrnachrichten und Radio 91.2 

Wenn auch den Ruhrnachrichten und Radio 91.2 großer Dank gebührt, da ihre objektive und umfangreiche Berichterstattung wesentlich mit zu einem Umdenken von CDU und GRÜNE geführt hat, die in der Bezirksvertretung Hombruch vor 2 Wochen noch für die Komplettasphaltierung gestimmt hatten, haben sie doch über den Ratsbeschluss – sicherlich ohne böse Absicht – falsch berichtet, jedoch auch vorsätzlich das Engagement der FBI im Rat, deren Alternativvorschlag die GRÜNEN dankenswerter Weise übernommen haben, komplett totgeschwiegen.

So soll der Weg nun in dem Abschnitt von Hellerstraße bis Autobahnbrücke nicht asphaltiert werden, was ca. 1350 m und nicht wie von Ruhrnachrichten und Radio 91.2 behauptet, 600 m entspricht, was für alle sichtbar dann auch in der jetzt neu zu erstellenden Verwaltungsvorlage im Frühjahr 2019 nachgelesen werden kann.

Dass neben der beratungsresistenten SPD auch CDU und GRÜNE die restlichen, ca. 1000 m, in dem ebenfalls ökologisch wertvollen Landschaftsschutzgebiet östlich der Autobahnbrücke, in dem auch Amphibien wandern und Spaziergänger sich erholen, immer noch für eine Radrennstrecke asphaltieren wollen, sollte auch nicht vergessen werden.

Ob die restliche Wegstrecke jedoch überhaupt noch asphaltiert wird, ist ebenfalls völlig offen, da dies bei einem erneuten Widerspruch des Naturschutzbeirates letztendlich von der Bezirksregierung Arnsberg entschieden wird, die als Aufsichtsbehörde naturschutzrechtswidrige Ratsbeschlüsse aufheben kann.

Die Freie Bürger Initiative FBI ist weiterhin verhalten optimistisch, dass es am Ende zu überhaupt keiner Asphaltierung mehr kommen wird, weil die ursprünglich geltend gemachten „Argumente“ mit der Einsparung von Wegunterhaltungskosten und einer durchgängigen Radrennstrecke nun nicht mehr zutreffen und der anschließende Weg auf Wittener Stadtgebiet sowieso wassergebunden bleibt.



607. Pressemitteilung 15.11.2018

FBI "kämpft" um jeden Meter:                                                                                                                                  1400 m des "Rheinischen Esel" bleiben definitiv wassergebunden                                                                                                                                      

Der Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative FBI, Detlef Münch, hat heute auf der finalen Ratssitzung um jeden Meter nichtasphaltierte Fläche des Rad- und Wanderweges „Rheinischer Esel“ „gekämpft“. Gemeinsam mit den Stimmen von GRÜNE, LINKE und CDU konnte die FBI zumindest schon mal erreichen, dass die ökologisch besonders sensiblen und idyllischen 1400 m zwischen Hellerstraße und Autobahnbrücke definitiv nicht asphaltiert werden.

Dies dürfte auch dem zunehmenden öffentlichen Druck all derer geschuldet sein, die durch ihr Engagement auf der Protestwanderung, in der Bürgerspechstunde der BV Hombruch, mit Leserbiefen sowie auf facebook und durch die objektive, umfangreiche Berichterstattung von Ruhrnachrichten und Radio 91,2 die Politik bis auf die umwelt- und bürgerignorante SPD endlich zum Nachdenken gebracht haben.

Die restlichen ebenfalls im Landschaftsschutzgebiet liegenden 1000 m bis zur Wittener Stadtgrenze sollen nach der Ratsmehrheit von SPD, CDU und GRÜNE gegen den Willen der  FBI trotzdem asphaltiert werden.

Dieser Beschluss wird jetzt dem Naturschutzbeirat vorgelegt, der so wieder Herr des Verfahrens ist und die Restasphaltierung wohl erneut ablehnen wird.



606.Pressemitteilung 12.11.2018

Antiökologisch und asozial:                                                                                                                                       FBI kritisiert das beschleunigte Planverfahren zur Bebauung Am Lennhofe

Für den Ratsvertreter der Feien Bürger Initiative FBI, Detlef Münch, der noch zur Umweltausschusssitzung am 07.11. mit einem Antrag vergeblich versucht hatte, das von SPD und CDU beschlossene beschleunigte Planverfahren zur Bebauung Am Lennhofe in ein ordentliches umzuwandeln, ist das bisherige Vorgehen von Politik und Verwaltung antiökologisch und asozial.

Durch ein beschleunigtes Planverfahren gibt es nur eine eingeschränkte Bürgerbeteiligung und keinen ökologischen Ausgleich. Den Bürgern im Stadtbezirk soll eine komplette Wald- und Freifläche genommen werden und sie bekommen noch nicht einmal den sonst gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleich und Ersatz dafür, was Münch nicht nur als antiökologisch, sondern auch als asozial bezeichnet.

Münch sieht zudem eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Investoren, die bei vergleichbaren Bebauungen einen teuren ökologischen Ausgleich zahlen müssen – ein Schelm, der Arges dabei denkt ...



605. Pressemitteilung 07.11.2018

FBI erfolgreich: Umweltausschuss beschließt teilweisen Erhalt der wassergebundenen Decke des Wanderweges Rheinischer Esel

In einer leidenschaftlichen Rede hat FBI-Ratsvertreter Detlef Münch heute im Umweltausschuss die schlampige ökologische Bewertung und unwahren Behauptungen des Umweltamtes (Keine Wegverbreiterung, keine Beeinträchtigung wandernder Amphibien) zu der von der Bezirksvertretung Hombruch mit den Stimmen von SPD, CDU und GRÜNE empfohlenen Komplett-Asphaltierung des Rad- und Wanderweges Rheinischer Esel entlarvt.

Zumindest einen Teilerfolg konnte er erreichen, da CDU, GRÜNE und LINKE seiner Argumentation folgten und gegen die Stimmen von SPD und AfD beschlossen, dass zumindest in dem geplanten Naturschutzgebiet des Löttringhauser Waldes auf 600 m keine Asphaltierung erfolgen wird. Ob die restlichen 1900 dann  noch asphaltiert werden ist aktuell unklar und wird ggf. von der Höheren Naturschutzbehörde der Bezirksregierung Arnsberg entschieden.

Dieser erste Erfolg ist eine Belohnung für Alle, die sich so leidenschaftlich gegen die Asphaltierung engagiert haben.



604. Pressemitteilung 04.11.2018

FBI unterstützt Protestwanderung gegen die Asphaltierung des Wanderweges Rheinischer Esel

Die Bürgerinitiative "Rettet den Schnee" hatte am Sonntag, äußerst passend um 5 vor 12, zu einer Protestwanderung für den Naturschutz und gegen die Asphaltierung des Wanderweges "Rheinischer Esel" eingeladen, was neben fast 50 engagierten Teilnehmern auch von der Freien Bürger Initiative FBI unterstützt wurde (s. Foto).

Die nächsten Termine, an denen die politischen Gremien zum Rheinischen Esel entscheiden werden:

06.11.: 14: 30 Uhr Bezirksvertretung Hombruch

07.11.: 15 Uhr Umweltausschuss im Rathaus

15.11.: 15 Uhr Rat der Stadt Dortmund



603. Pressemitteilung 29.10.2018

FBI kritisiert: Politisch instrumentalisiert oder fachlich inkompetent?                                                                   Umweltamt will die Asphaltierung des Wanderweges Rheinischer Esel genehmigen                                              BV Hombruch muss am 06.11. erneut entscheiden

Unglaublich aber wahr, mit falschen und fehlenden Angaben (Angeblich keine Wegverbreiterung von 2 auf 3 m, Bagatellisierung des Eingriffs, keine Infos über Amphibienwanderungen) und unter Vorenthaltung der Widerspruchsargumente des Naturschutzbeirates will das Umweltamt für die Asphaltierung des Wanderweges Rheinischer Esel einer Befreiung von den Geboten des Landschaftsplans für einen wirtschaftlich nicht notwendigen, überflüssigen Eingriff in einem Landschaftsschutzgebiet und geplanten Naturschutzgebiet zustimmen, was von der BV Hombruch am 06.11. um 14:30 Uhr erneut beschlossen werden muss.

Eine Befreiung nach § 67 Abs. 1 BNatSchG kann nur dann vom Umweltamt erteilt werden, wenn ein sogenannter zwingender Grund vorliegt, „ wenn  1. dies aus Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer und wirtschaftlicher Art, notwendig ist oder 2. die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung führen würde und die Abweichung mit den Belangen von Naturschutz und Landschaftspflege vereinbar ist.“

Ein zwingender Grund mit einem notwendigen überwiegenden öffentlichen Interesses, nur weil einige lieber auf Asphalt als auf einer wassergebundenen Decke Radfahren wollen, liegt jedoch nicht vor. Vielmehr liegt das öffentliche Interesse in einem Landschaftsschutzgebiet in dem Schutz von Natur, Tieren, Landschaft und der Naherholung. 

Die BV Hombruch hat zwar in ihrem bisher rechtswidrigen Beschluss für eine Asphaltierung, der jetzt nachträglich legalisiert werden soll, ihr politisches Interesse kundgetan, das in rechtsverbindlichem Sinne jedoch nicht als ein öffentliches Interesse gilt.

Kommt deshalb Alle am Dienstag, den 06.11. um 14:30 Uhr zur Bürgerfragestunde in die Bezirksverwaltungsstelle, Eingang Domänenstraße / Ecke Leostraße und löchert die Bezirksvertreter ein letztes Mal mit Fragen zu dieser umwelt- und fußgänger-feindlichen Maßnahme.

Die Chaos-Vorlage die am 06.11. von der BV Hombruch und am 07.11. vom Umweltausschuss beschlossen werden soll, sowie der Fragenkatalog der FBI zu den zahlreichen Ungereimtheiten kann jetzt schon hier eingesehen werden:





602. Pressemitteilung 27.09.2018

Ökologische Nachhilfe für SPD, CDU und GRÜNE                                                                                                       FBI-Ratsvertreter Detlef Münch wechselt zurück in den städtischen Umweltausschuss

Der Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative FBI, Detlef Münch, der sich seit 1981 ehrenamtlich für den Naturschutz engagiert, aus ökologischen Gründen nie einen Führerschein gemacht hat, seit 1983 Mitglied im BUND ist, von 1990 - 1994 als Dipl.-Chemiker im Institut für Umweltforschung der Universität Dortmund (INFU) tätig war, von 1986 - 1993 Vorsitzender der AGARD und Mitglied im Naturschutzbeirat der Stadt Dortmund war, wechselt zurück in den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen (AUSW).

Münch war bereits von 2000 - 2014 beratendes Mitglied im damaligen Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien (AUSWI). Doch als dieser 2014 vom Rat in den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen (AUSW) und den Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grün (ABVG) gesplittet wurde, haben SPD, CDU und GRÜNE es verhindert, dass Münch in beide Ausschüsse gewählt wird, sodass er sich für den thematisch völlig andersartigen Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit entschied.

Angesichts einer immer umweltschädlicheren Stadtentwicklung, die naturschutzfachliche Umweltstandards, die in den 1980er Jahren geschaffen wurden, zunehmend negiert, hält Münch nun seine Mitarbeit in zumindest einem umweltrelevanten Ratsausschuss wieder für notwendig, um den Asphalt- und Betonfraktionen der etablierten Parteien ökologische Nachhilfe zu geben – denn die Mitgliedschaft in einem Ausschuss steht einem Ratsmitglied ohne Fraktionsstatus rechtlich zu, sodass SPD, CDU und GRÜNE dies heute nicht ablehnen konnten, wenn sie auch erneut die Wahl in beide umweltrelevanten Ausschüsse verhindert haben.

Auch sonst hat heute die umweltschädliche Koalition aus SPD, CDU und AfD weitere ökologische Zerstörungen zu Lasten der Wohn- und Lebensqualität der dort wohnenden Menschen beschlossen. So soll der kleine grüne Park an der Arminiusstraße Ecke Dorstfelder Hellweg mit einem Supermarkt bebaut werden und der grüne Innenhof an der Egerstraße / Harkortstraße soll mit 2 weiteren Gebäuden verdichtet und vernichtet werden.

Wird Zeit, dass zur Kommunalwahl 2020 endlich die Beton- und Asphaltparteien abwählt werden.



601. Pressemitteilung 20.09.2018

FBI erfolgreich: BV Eving lehnt weitere Minarette im Stadtbezirk ab

Das einzige Minarett in Dortmund steht in Eving. Nun sollten noch 2 weitere in diesem Stadtbezirk an der Lindenhorster Straße hinzukommen. Mit dem bereits dort vorhandenen Sitz der verfassungsfeindlichen Milli Görus und den geplanten Moscheen bosnischer Muslime, die sich zwar als tolerant und verfassungstreu geben, aber eben auch von islamisch-fundamentalistischen, mit der dem Erdogan-Regime angehörenden DITIB sympathisierenden Muslime, wäre der kleine Evinger Stadtteil Lindenhorst zu einem großen Islam-Zentrum geworden.

Schon 2008 haben mehr als 2500 Evinger BürgerInnen gegen die Errichtung eines Minaretts in Eving in einem von FBI-Ratsvertreter Detlef Münch initiierten Bürgerbegehren unterschrieben, was von der damaligen Bezirksvertretung jedoch trotzdem genehmigt wurde. Dem demokratischen Bürgerauftrag ist die Freie Bürger Initiative FBI auch 2018 treu geblieben und hatte bereits am 23. März als einzige in der Bezirksvertretung gegen den Bau weiterer Minarette gestimmt.

Aufgrund eines zusätzlichen FBI-Antrages, der die gesetzlich unzureichende Beteiligung der BV Eving beanstandete, musste sich  die BV Eving gestern erneut mit den Minarett- und Moscheebauten beschäftigen – und hat nun gegen die Stimmen von GRÜNE und LINKE beide Neubauten mit großer politischer Mehrheit abgelehnt. Als Begründung folgten SPD und CDU endlich der FBI-Argumentation, dass die Bürger keine weiteren Minarette im Stadtbezirk wollten.

Damit ist die Angelegenheit jedoch noch nicht endgültig erledigt, da sich jetzt der zuständige Ratsausschuss und ggf. sogar das Verwaltungsgericht damit auseinander setzen müssen, da der islamische Bauträger bereits eine Klage angekündigt hat.



600. Pressemitteilung 14.09.2018

Geplante Asphaltierung des Rheinischen Esels wird immer mehr zum Verwaltungs-Skandal

Mit dem Betreff „Diskreditierung der fachlichen Kompetenz der Unteren Naturschutzbehörde im Umweltamt durch politische Instrumentalisierung am Beispiel des Rheinischen Esel“ hat sich FBI-Ratsvertreter Detlef Münch jetzt mit einer Ratsanfrage an den Oberbürgermeister gewandt, da die geplante Asphaltierung des Rheinischen Esels immer mehr zu einem handfesten Verwaltungs-Skandal wird:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

für eine Behörde gibt es wohl kaum etwas Verwerflicheres, wenn ihre fachliche Kompetenz durch politische Einflussnahme diskreditiert wird. Dies passiert nun in Ihrer Amtszeit und der des neuen Umweltdezernenten und des neuen Umweltamtsleiters schon zum 2. Mal.

Fall 1:

Nachdem Sie rechtswidrig, gegen die alleinige Zuständigkeit der BV Hombruch den Weg am Rüpingsbach zwischen Grotenbach-staße und Am Spörkel öffnen wollten, die Untere Landschafts / Naturschutzbehörde sich aus naturschutzfachlichen Gründen seit Jahren dagegen ausgesprochen hatte, musste das Umweltamt eine Vorlage erstellen, die die ökologisch schädliche Wegöffnung der BV Hombruch empfahl.

Fall 2:

Nachdem die Tiefbauverwaltung rechtswidrig ohne Berücksichtigung der Eingriffsregelung und ohne die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Unteren Naturschutzbehörde eine Beschlussvorlage zur Asphaltierung des „Rheinischen Esels“ im Landschafts-schutzgebiet Löttringhauser Wald erstellt hat, die von SPD, CDU und GRÜNE in der BV Hombruch beschlossen wurde, soll nun die Untere Naturschutzbehörde nachträglich eine Befreiung von den Geboten des Landschaftsplans erteilen.

Da dies aus naturschutzfachlichen Gründen gar nicht möglich ist, da das Tiefbauamt vornehmlich zweifelhafte Kostengründe für den weiteren Unterhalt eines 2500 m langen wassergebundenen Weges, der sich in einem hervorragenden und verkehrssicheren Zustand befindet,  gemacht hat, das Bundesnaturschutzgesetz den Biotopverbund und die Vermeidung nicht zwingend notwendiger Eingriffe fordert, eine Befreiung von den rechtsverbindlichen Geboten des Landschaftsplanes nur in Ausnahmen möglich ist, Asphaltwege in der Vergangenheit in Dortmunder Naturschutzgebieten aus ökologischen Gründen entfernt wurden, der teilweise nur 2 m breite wasser-gebundene Weg auf 3 m Asphaltbreite mit je 0,5 m steinernen Randstreifen mit einem Gesamt-Biotopverlust von exakt 1 ha befestigt würde, durch eine Asphaltierung die Temperatur-Trennwirkung für Insekten und Kleinsäuger aber auch die Anziehungskraft von warmen Asphalt auf teilweise nur 1 cm große, tagaktive, poikilotherme Jungamphibien vergrößert wird, und da Amphibien bereits jetzt in diesem Bereich fast ganzjährig wandern und dann vermehrt totgefahren würden, wäre die Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde nicht nur ein fachliches Armutszeugnis der Behörde, sondern käme sogar einer Legitimierung des künftigen vermehrten Amphibientodes auf dem Rheinischen Esel gleich.

Da es keine fachlichen Zweifel an der Kompetenz der Unteren Landschaftsbehörde / Naturschutzbehörde unter dem vorherigen Umweltamtsleiter, der sich nun im Ruhestand ebenfalls gegen eine Asphaltierung aus naturschutzfachlichen Gründen ausgesprochen hat, gab, nun aber schon 2x ganz offensichtlich gegen naturschutzfachliche Standards verstoßen wird, ist nichts anderes möglich, als das eine rechtswidrige Einflussnahme auf die unabhängige Untere Naturschutzbehörde genommen wird.  

  1. Warum lassen Sie es zu, dass die naturschutzfachliche Kompetenz und Glaubwürdigkeit der Unteren Naturschutzbehörde aus politischen Gründen diskreditiert wird?
  2. Ist Ihnen bewusst, welch ein großer Schaden für das Ansehen der Behörde entsteht, wenn sie nicht mehr als objektiv und allein aus naturschutzfachlicher Sicht handelnd ernst genommen werden kann?
  3. Ist Ihnen bewusst, wie demütigend und demotivierend es für die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde ist, wenn sie regelmäßig zu einem Handeln entgegen ihrer naturschutzfachlichen Überzeugung angehalten werden?

Mit freundlichen Grüßen

Detlef Münch, Mitglied des Rates der Stadt Dortmund seit 1999



599. Pressemitteilung 12.09.2018

Unglaublich aber wahr trotz Klimawandel:                                                                                                                  SPD, CDU, GRÜNE, LINKE und AfD wollen Rad- und Wanderwege in Wald- und Naturschutzgebieten grundsätzlich asphaltieren

Folgender SPD-Antrag wurde gestern mit den Stimmen von SPD, CDU, GRÜNE, LINKE und AfD vom Ratsausschuss für Bauen, Verkehr und Grün beschlossen:

„Der Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grün der Stadt beschließt, dass bei Neubau und Erneuerung von Fahrradwegen zukünftig ausschließlich Asphalt als Oberflächenbelag verwendet werden soll, sofern dies möglich ist. Bei Neubauten von Fahrradwegen in Wäldern und Naturschutzgebieten soll zukünftig als Oberflächenbelag nicht schwarzer Asphalt, sondern farblich hellerer Asphalt verwendet werden. Ökologische Belange sollen beachtet werden.“

Wesentliche Argumente: Auf klima- und umweltschädlichem Asphalt kann man schneller fahren und das Fahrrad wird weniger schmutzig und damit dann nicht so viele Amphibien totgefahren werden, kann man ja Krötentunnel aus Beton bauen.

Einziger Trost: Für jede einzelne Maßnahme ist ein gesonderter Beschluss der zuständigen Bezirksvertretung notwendig und beim Widerspruchsverfahren des Naturschutzbeirates muss letztendlich die Bezirksregierung Arnsberg entscheiden, sodass bei der Kommunalwahl im September 2020 noch rechtzeitig Gelegenheit ist, die Asphaltkoalition aus SPD, CDU, GRÜNE, LINKE und AfD abzuwählen.


598. Pressemitteilung 06.09.2018

Asphaltierung des Rheinischen Esels kostet jetzt 413.000,- Euro                                                                                    Kein Winterdienst bei Eis und überfrierender Nässe                                                                                                          Umweltamt soll Gefälligkeits-Befreiung vom Landschaftsschutz erteilen                                                         Entscheidung fällt 2019 bei der Bezirksregierung Arnsberg

Wie gestern auf der Sitzung des Naturschutzbeirates bekannt wurde, hat das Tiefbauamt jetzt die neuen Kosten für die Asphaltierung von 2500 m des Rad- und Wanderweges „Rheinischer Esel“ (s. Foto) mitgeteilt und klargestellt, dass es einen wasserdurchlässigen Asphalt nicht finanzieren wird und es auch keinen Winterdienst bei Eis und überfrierender Nässe geben wird:

345.000,- Euro Schwarzer Straßenasphalt

 38.000,- Euro Helle Pigmentierung

 30.000,- Euro Mindestbetrag für den ökologischen Ausgleich

Summe = 413.000,- Euro zzgl. Kosten ggf. für Krötentunnel

Die Freie Bürger Initiative FBI vermutet, dass verwaltungsintern, möglicher Weise sogar durch OB Sierau persönlich, der sich schon für eine ökologisch schädliche Wegeöffnung am Rüpingsbach rechtswidrig eingemischt hatte, nun massiver politischer Druck auf die eigentlich unabhängige Untere Naturschutzbehörde ausgeübt wird, um von ihr eine Gefälligkeits-Befreiung vom Landschaftsschutz zu erreichen.

Da der Naturschutzbeirat gestern erneut auf die erhöhte Temperatur-Trennwirkung von Asphalt aber auch auf die Anziehungskraft von warmen Asphalt auf teilweise nur 1 cm große, tagaktive Babykröten hingewiesen hat, die dann massenhaft totgefahren würden, dass Bundesnaturschutzgesetz Biotopverbund und die Vermeidung von ökologisch unnötigen Eingriffen fordert, wäre die Zustimmung des Umweltamtes nicht nur ein fachliches Armutszeugnis der Behörde, sondern käme sogar einer Legitimierung des künftigen Amphibientodes auf dem Rheinischen Esel gleich.

Damit wäre ein Präzedenzfall geschaffen, der einen Freifahrtschein für die Asphaltierung sämtlicher Wege in Landschafts- und Naturschutzgebieten bedeuten würde und die Untere Naturschutzbehörde wäre politisch instrumentalisiert und als unabhängige ökologische Fachbehörde auf Dauer diskreditiert.

Wer angesichts der globalen Klimakatastrophe mit einem derart klimaschädlichen Produkt aus der Erdölindustrie völlig überflüssig die freie Landschaft asphaltiert, der schädigt nicht nur die Umwelt, sondern auch die künftigen Generationen.

Eines ist jedoch schon jetzt klar. Da der Naturschutzbeirat einer Befreiung vom Landschaftsschutz widersprochen hat, der sogenannte Umweltausschuss des Rates mit SPD, CDU, AfD und GRÜNE wohl für eine Asphaltierung stimmen wird, fällt die rechtsverbindliche Entscheidung über eine Asphaltierung erst 2019 bei der Höheren Naturschutzbehörde der Bezirksregierung Arnsberg.

Für  FBI-Ratsvertreter Detlef Münch ist es jetzt das Ziel, die geplante Asphaltierung weiterhin so lange zu verzögern, bis im September 2020 die Asphaltkoalition aus SPD, CDU und GRÜNE in der Bezirksvertretung Hombruch abgewählt ist.



597. Pressemitteilung 05.09.2018

FBI entsetzt: 2 Weltkriege überlebt, nur OB Sierau nicht                                                                                    Historisches Gebäude der Quellen-Brauerei in Schüren kurz vor dem Tag des offenen Denkmals abgerissen

Am 16. Mai 2017 hat der Ratsvertreter der Freien Bürger Initiative FBI, Detlef Münch, OB Sierau mit einer Ratsanfrage aufgefordert, dass sich die Stadtverwaltung um den Schutz des letzten, seit mehr als 100 Jahren erhaltenen, historischen Gebäudes der 1817 in Schüren gegründeten Quellen-Brauerei, Schüruferstraße 119, mit dem markanten Ziergiebel, der das Brauereiwappen als wunder-schönes Relief mit Bär, Hopfen und Gerste abbildete, bemühen soll (s. Foto von Helfmann - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25878375).

OB Sierau antwortete am 13. Juli 2017: „Zum Schutz vor nachteiligen gestalterischen Veränderungen der Fassaden steht der Verwaltung aktuell kein rechtlich verankertes Schutzinstrument zur Verfügung. In Betracht kommt die Prüfung, ob das Gebäude die Anforderungen an ein Denkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes erfüllt und damit in die Denkmalliste einzutragen ist. Der erforderliche Prüfungsschritt der Inventarisation kann aufgrund eines personellen Engpasses bei der Denkmalbehörde in absehbarer Zeit nicht bearbeitet werden. Im Falle eines gefahrdrohenden Zustandes für das Objekt wäre der Untersuchung Priorität einzuräumen; dieser ist der Verwaltung nicht bekannt. Die Denkmalbehörde wird ein denkmalfachliches Gutachten beim LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen anfragen, um Abhilfe zu schaffen. Sobald das abschließende Ergebnis der fachlichen Prüfung vorliegt, wird es dem Rat unverzüglich mitgeteilt.“ – was bis heute nicht erfolgt ist.

Nun wurde das letzte intakte Gebäude der Quellen-Brauerei, das um 1900 erbaut worden ist, zwar 2 Weltkriege, aber nicht die Ignoranz und Untätigkeit eines OB Sierau überlebt hat, kurz vor dem Tag des offenen Denkmals abgerissen.

FBI-Ratsvertreter Detlef Münch ist fassungslos über so viel Ignoranz und Untätigkeit eines Oberbürgermeisters, der im Gegensatz zu seinen Vorgängern regelmäßig Dortmunder Traditionsbewusstsein und positive Erinnerungskultur negiert.



596. Pressemitteilung 28.08.2018

FBI begrüßt die Gründung einer "Allianz für die Bolmke - Kein Reiterzentrum zur Bolmke"

Stand die Freie Bürger Initiative FBI bisher mit ihrem Engagement gegen die geplante Verlegung eines Reiterzentrums an das Naturschutzgebiet Bolmke gegen die Ökobanausen in der Bezirksvertretung Hombruch und im Rat der Stadt Dortmund weitgehend allein da, hat sich jetzt eine "Allianz für die Bolmke" aus den 3 großen Dortmunder Naturschutzverbänden AGARD, BUND, NABU, den Kleingartenvereinen "Goldener Erntekranz und "Heideblick" sowie den Naturfreunden Kreuzviertel gegründet. Diese wollen u.a. mit einer Unterschriftenliste unter www.bund-dortmund.de ebenfalls erreichen, dass die Bolmke, die  für den Artenschutz ebenso bedeutsam ist, wie für die Naherholung, keine zusätzliche Belastungen durch ein Reiterzentrum erleidet und das ästhetisch besondere Landschaftsbild (s. Foto) erhalten bleibt. 

BolmkeAllianz.pdf (181.84KB)
BolmkeAllianz.pdf (181.84KB)





595. Pressemitteilung 16.08.2018

Pervers: Der Planet stirbt den Hitzetod, aber Hauptsache unsere Schuhe bleiben sauber

Die Entfremdung des Menschen von der Natur zeigt sich in einer Großstadt wie Dortmund immer mehr. Farbig blühende Wildkräuter am Straßenrand werden als unordentliches Unkraut wahrgenommen und wassergebundene Wege sollen asphaltiert werden, damit die Schuhe nicht länger staubig werden.

Der anthropogene Klimawandel wird trotz der nachgewiesenen massiven Kohlendioxid-Erhöhung in der Atmosphäre, der  Zunahme von Wetterextremen und der globalen Temperatur weiterhin geleugnet und bedenkenlos soll ein derartig umwelt- und klimaschädliches Produkt aus der Erdölindustrie wie Bitumen/Asphalt völlig überflüssig in die Landschaft eingebracht werden, damit beim Spazierengehen am Phoenix-See oder im Löttringhauser Wald die Schuhe nicht schmutzig werden.

Der Planet stirbt den Hitzetod, aber Hauptsache unsere Schuhe bleiben sauber.



594. Pressemitteilung 16.07.2018

FBI noch optimistisch: Keine Verlegung eines Reiterzentrums an das NSG Bolmke

Verhalten optimistisch ist die FBI, dass die geplante Verlegung eines Reiterzentrums nun doch nicht an das Naturschutzgebiet Bolmke erfolgen wird. Das NSG Bolmke dient neben dem Artenschutz vor allem der Naherholung von Spaziergängern, fasziniert durch das ästhetisch besondere Landschaftsbild (s. Foto) und sollte keine weiteren Belastungen noch durch ein Reiterzentrum erleiden.

Die Verwaltung prüft derzeit einen perfekten Alternativstandort, der bereits frühzeitig von der FBI genannt wurde, der aber erst jetzt konkret geworden ist.



593. Pressemitteilung 13.07.2018

OB Sierau bestätigt ökologische Bedenken der FBI bei der Asphaltierung des Rheinischen Esels

Die völlig überflüssige Asphaltierung von 2500 m des intakten wassergebundenen Rad- und Wanderweges „Rheinischer Esel“ zwischen Witten und Löttringhausen (s. Foto) für 1/3 Million Euro (exakt 345.000,- Euro) auch zum Nachteil der Spaziergänger wurde von der Freien Bürger Initiative FBI vor allem aus ökologischen Gründen kritisiert.

Dies hat Oberbürgermeister Ullrich Sierau jetzt in seiner Antwort auf eine FBI-Ratsanfrage bestätigt. Die Versiegelung eines Weges mit umweltschädlichen Materialien aus der Erdölindustrie in einem Landschaftsschutzgebiet und teilweise als Naturschutzgebiet geplanten Wald ist ein massiver Eingriff in Natur und Landschaft, der nach Bundesnaturschutzgesetz ausgleichspflichtig ist, sodass kostenintensive ökologische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen notwendig werden, die die negativen Auswirkungen des umweltschädlichen Eingriffs kompensieren sollen.

Die FBI schätzt, dass sich die Kosten für dieses völlig unnötigen Projektes dann sogar auf ½ Million Euro erhöhen werden, was dann 2.000,- Euro pro Meter Weg entspricht, sodass kaum noch vorstellbar ist, dass dieses Unsinnsprojekt, das zu einem massiven ökologischen und finanziellen Schaden der Stadt führen würde, noch umgesetzt wird. Aber den Schildbürgern in der Bezirksvertretung Hombruch ist natürlich alles zuzutrauen. 

EselSierau.pdf (1.03MB)
EselSierau.pdf (1.03MB)





592. Pressemitteilung 08.06.2018

FBI engagiert sich weiterhin für umweltverträglichen Fuß- und Radweg am Rüpingsbach

Die Renaturierung des Rüpingsbachs im Stadtbezirk Hombruch (s. Foto bei Dortmund-Schönau) ist abgeschlossen. Jetzt gilt es, die besonders sensiblen Naturbereiche vor Störungen zu schützen, damit auch künftige Generationen in Dortmund den Eisvogel erleben können und den Frosch nicht nur aus dem Märchen kennen.

Die FBI fordert dazu regelmäßige Kontrollen des Ordnungsamtes gegen Halter, die ihre Hunde rechtswidrig nicht anleinen und sie in den sensiblen Bachuferbereich laufen lassen und Brutvögel verjagen.

Der bachbegleitende Fuß- und Radweg als wichtige Nord-Süd-Verbindung muss an besonders sensiblen Bachabschitten (ca. 10 % der Gesamtlänge) abseits davon geführt werden, darf grundsätzlich nicht asphaltiert werden und durch spezielle Biotop-managementmaßnahmen müssen die Brutmöglichkeiten des Eisvogels verbessert werden.